Alchemy-Arpeggiator verwenden

Der Arpeggiator wird nur in der Ansicht „Browse“ oder „Advanced“ angezeigt. Klicke auf die Taste „Browse“ oder „Advanced“, um zur betreffenden Ansicht umzuschalten, und dann auf die Taste „Arp“ im Bereich „Perform/Arp/Effects“.

Führe die in den Aufgaben erläuterten Schritte aus, um den Alchemy-Arpeggiator zu verwenden.

Schaltet den ausgewählten Arpeggiator ein oder aus.

Klassische Arpeggiator-Pattern erstellen

  1. Klicke in der Leiste „Name“ auf die Taste „File“ und wähle „Initialize Preset“ aus dem Einblendmenü aus, um alle Alchemy-Parameter auf die Standardeinstellungen zurückzusetzen.

  2. Klicke auf die Taste „Arp“, um den Arpeggiatorbereich zu aktivieren. Die Option „All“ ist standardmäßig aktiviert.

  3. Wähle mit dem Drehregler „Mode“ den Modus „Up“, „Down“, „Up/Down“ oder „Down/Up“ aus.

  4. Spiele einen Akkord und halte ihn: Die einzelnen Noten des Akkords werden mit regelmäßigen Achtelnoten arpeggiert.

  5. Probiere eine oder mehr der folgenden Einstellungen aus:

    • Stelle den Drehregler „Rate“ auf 1/16 ein, um Sechzehntelnoten-Arpeggios statt Achtelnoten zu erstellen.

    • Stelle den Drehregler „Octave“ auf 2 oder 3 ein, damit das Pattern um Oktaven nach oben transponiert wird, bevor es mit der ursprünglichen Tonhöhe wiederholt wird.

    • Passe den Drehregler „Swing“ an, um ein Swing-Feeling hinzuzufügen. Beachte, dass dieser Drehregler extreme Einstellungen ermöglicht. Verwende daher niedrigere Werte für ein normales Swing-Feeling. Werte um 25 % erzeugen ein starkes Swing-Feeling. Werte von 10 % oder weniger erzeugen ein dezentes, entspanntes Feeling im Groove.

    • Stelle den Drehregler „Latch“ auf „Hold“ ein, damit das Arpeggio nach dem Loslassen der Tasten weiterhin wiederholt wird.

    • Experimentiere mit dem Modus „Trigger“. Nach Aktivieren von „Trigger“ verbessert sich das Ansprechverhalten des Arpeggiators und du kannst das Pattern durch dein Spiel gezielt neu starten. Es ermöglicht dir auch, aus dem Takt (im Verhältnis zum restlichen Projekt) zu spielen.

Oktaven-Bouncing-Bassline erzeugen

  1. Klicke in der Leiste „Name“ auf die Taste „File“ und wähle „Initialize Preset“ aus dem Einblendmenü aus, um alle Alchemy-Parameter auf die Standardeinstellungen zurückzusetzen.

  2. Klicke auf die Taste „Arp“, um den Arpeggiatorbereich zu aktivieren. Die Option „All“ ist standardmäßig aktiviert.

  3. Wähle mit dem Drehregler „Mode“ den Modus „Up“, „Down“, „Up/Down“ oder „Down/Up“ aus.

  4. Stelle den Drehregler „Octave“ auf 2 ein.

  5. Spiele einzelne Noten in den unteren Registern: Jede Note wird mit einem Achtelnoten-Timing um eine Oktave nach oben und unten gebounct.

  6. Bewege den Drehregler „Length“, um die Notenlängen zu ändern. Höhere Einstellungen bewirken ein stärkeres Legato-Feeling, während niedrigere Einstellungen kürzere Stakkatonoten erzeugen.

Mehrere Sources mit unterschiedlichen Einstellungen arpeggieren

  1. Klicke in der Leiste „Name“ auf die Taste „File“ und wähle „Initialize Preset“ aus dem Einblendmenü aus, um alle Alchemy-Parameter auf die Standardeinstellungen zurückzusetzen.

  2. Klicke auf die Taste „Arp“, um den Arpeggiatorbereich zu aktivieren. Die Option „All“ ist standardmäßig aktiviert.

  3. Klicke auf die Taste „A“ oben links im Arpeggiator.

    Dies schaltet die Darstellung um, um Einstellungen für den Source A-Arpeggiator anzuzeigen. Du kannst einen separaten Arpeggiator für jede Source verwenden (statt des einzelnen globalen Arpeggiators, der im Modus „All“ verfügbar ist).

  4. Bewege den Drehregler „Mode“, um den Source A-Arpeggiator zu aktivieren. Spiele dann einen Akkord und passe die Drehregler „Rate“ und „Octave“ entsprechend an.

  5. Aktiviere Source B. Schalte bei Bedarf zur erweiterten Ansicht um.

  6. Klicke auf die Taste „B“ oben links im Arpeggiator.

    Dies schaltet die Darstellung um, um Einstellungen für den Source B-Arpeggiator anzuzeigen. Die Einstellungen, die du für den Source A-Arpeggiator vorgenommen hast, werden nicht geändert.

  7. Bewege den Drehregler „Mode“, um den Source B-Arpeggiator zu aktivieren. Spiele dann einen Akkord und passe die Drehregler „Rate“ und „Octave“ entsprechend an.

    Die Auswahl eines anderen Modus bewirkt, dass Source A und B gleichzeitig oder in Intervallen vom gespielten Akkord gespielt werden. Versuche, einen der Arpeggiatoren auf den Modus „Random“ einzustellen, um eine gewisse Unvorhersehbarkeit hinzuzufügen. Wähle unterschiedliche Einstellungen für „Rate“, um das Wiedergabe-Timing von Sources zu ändern. Versuche, ein gerades Timing für eine Source mit einem triolischen oder punktierten Timing für eine andere zu kombinieren, um komplexe Polyrhythmen zu erstellen.

  8. Wiederhole Schritte 5–7 für die Sources C und D, wenn du zusätzliche arpeggierte Sources benötigst.

    Hinweis: Du benötigst mindestens eine Vier-Noten-Polyphonie, um alle vier arpeggierten Sources gleichzeitig zu hören. Weitere Informationen findest du unter Alchemy-Master-Stimmenbereich.

Komplexeres Arpeggiator-Pattern mit dem Sequenzerbereich erstellen

  1. Klicke in der Leiste „Name“ auf die Taste „File“ und wähle „Initialize Preset“ aus dem Einblendmenü aus, um alle Alchemy-Parameter auf die Standardeinstellungen zurückzusetzen.

  2. Klicke auf die Taste „Arp“, um den Arpeggiatorbereich zu aktivieren. Die Option „All“ ist standardmäßig aktiviert.

  3. Wähle mit dem Drehregler „Mode“ den Modus „Up“, „Down“, „Up/Down“ oder „Down/Up“ aus.

  4. Klicke auf die Taste „Step“, um zum Bearbeitungsmodus „Step“ umzuschalten, und wähle dann „Velocity“ aus dem Einblendmenü aus.

  5. Passe die Step-Pegel für die „Velocity“-Sequenz an, um Lautstärkeänderungen zu erzeugen. Versuche, den Pegel aller geraden nummerierten Steps für ein groovigeres Feeling abzusenken, oder klicke bei gedrückter Wahltaste auf bestimmte Steps, um sie zu deaktivieren und so eine Pause für diesen Step zu erzeugen.

  6. Wähle „Length“ aus dem Einblendmenü aus, um die „Length“-Sequenz anzuzeigen. Experimentiere mit kürzeren oder längeren Noten für unterschiedliche Steps: Versuche, ungerade nummerierte Steps zu verlängern und gerade nummerierte Steps zu verkürzen, um den Groove zu verbessern.

  7. Versuche, einen Step mit dem nächsten Step zu verbinden, indem du auf das Link-Symbol unten klickst. Experimentiere mit dem Verbinden unterschiedlicher Steps, um unterschiedliche Rhythmen zu generieren, sowie mit dem Binden mehrerer aufeinander folgender Steps, um eine lange Note zu erzeugen, die mehrere Steps umfasst.

Step-Sequenzerartiges Pattern mit Tonhöhen-Glissandos erzeugen

  1. Klicke in der Leiste „Name“ auf die Taste „File“ und wähle „Initialize Preset“ aus dem Einblendmenü aus, um alle Alchemy-Parameter auf die Standardeinstellungen zurückzusetzen.

  2. Klicke auf die Taste „Arp“, um den Arpeggiatorbereich zu aktivieren. Die Option „All“ ist standardmäßig aktiviert.

  3. Wähle mit dem Drehregler „Mode“ den Modus „Up“, „Down“, „Up/Down“ oder „Down/Up“ aus.

  4. Stelle den Drehregler „Rate“ auf 1/4 ein. Du kannst auch einen kleinen Wert für den Drehregler „Swing“ verwenden, um ein lockereres Feeling zu erzeugen.

  5. Klicke auf die Taste „Multi“, um zum Bearbeitungsmodus „Multi“ umzuschalten.

  6. Schalte mehrere Steps in der oberen „Gate“-Zeile aus, um ein anderes rhythmisches Pattern zu erstellen. Optional kannst du auch die Drehregler „Pan“ anpassen, um Steps links oder rechts im Stereofeld zu positionieren.

  7. Klicke auf Tasten in der „Tie“-Zeile, um zwei oder mehr Steps zu verbinden.

  8. Bewege für einen deiner verbundenen Steps den Zeiger bei gedrückter Maustaste vertikal in einem „Tune“-Feld. Dies bewirkt eine Tonhöhenänderung im Notenverlauf. Werte von +/- 12 Halbtönen können gut funktionieren, um Oktavverschiebungen nach oben oder unten zu erzeugen, aber auch andere Werte können nützliche Ergebnisse erzeugen: Probiere beispielsweise +7 oder -2 Halbtöne aus.

  9. Schalte bei Bedarf zur Ansicht „Advanced“ um und klicke dann auf die Taste „Global“ und stelle den Wert „Num“ für die Stimmen auf 1 ein, um ein monophones Patch zu erzeugen. Weitere Informationen findest du unter Alchemy-Master-Stimmenbereich.

  10. Stelle den Stimmenmodus auf „Legato“ ein.

  11. Klicke auf die Taste „Time“, um den Modus „Glide“ einzustellen.

  12. Stelle einen kleinen Wert für „Glide“ ein, etwa 50 ms oder weniger, um Tonhöhenglissandos für verbundene und verstimmte Steps zu erzeugen. Dies bewirkt homogene statt abrupte Tonhöhenübergänge.

Synchronisierte rhythmisch pulsierende Akkord-Pattern erzeugen

  1. Klicke in der Leiste „Name“ auf die Taste „File“ und wähle „Initialize Preset“ aus dem Einblendmenü aus, um alle Alchemy-Parameter auf die Standardeinstellungen zurückzusetzen.

  2. Klicke auf die Taste „Arp“, um den Arpeggiatorbereich zu aktivieren. Die Option „All“ ist standardmäßig aktiviert.

  3. Stelle den Drehregler „Mode“ auf „Chord“ ein.

  4. Stelle den Drehregler „Rate“ auf 1/4 ein. Du kannst auch einen kleinen Wert für den Drehregler „Swing“ verwenden, um ein lockereres Feeling zu erzeugen.

  5. Klicke auf die Taste „Multi“, um zum Bearbeitungsmodus „Multi“ umzuschalten.

  6. Deaktiviere eine signifikante Anzahl von Steps, um das Pattern zu vereinfachen. Aktiviere zum Beispiel nur die Steps 1, 4, 7, 10, 13 und 15, um einen triolischen Polyrhythmus zu erzeugen.

  7. Wähle „Off“ aus dem Einblendmenü „Trigger“, um zu verhindern, dass der Arpeggiator beim Spielen eines Akkords erneut ausgelöst wird.

  8. Du kannst ähnliche Vorgänge für weitere Pattern ausführen, die du mit dem Drehregler „Pattern“ auswählst. Verwende unterschiedliche Werte für jedes Pattern, um komplexe Polyrhythmen zu erzeugen.

  9. Als weitere Option kannst du bei gedrückter Taste „ctrl“ auf den Drehregler „Pattern“ klicken, „Add Modulation“ aus dem Kontextmenü auswählen und ihn dann mit einem der Performance verknüpfen. So kannst du die zugewiesene Performance-Steuerung verwenden, um beim Spielen zwischen Pattern umzuschalten.